Wie kommt man an Bundesfördermittel für Kulturprojekte? Kulturberaterin Sarah Piller erklärt am 3. November 2026, wie öffentliche Förderung funktioniert, welche Bundesprogramme infrage kommen und wie ihr Fördermittel gezielt in eure Projektfinanzierung einbaut.
Gute Projektideen scheitern selten an der Idee, sondern oft an der Finanzierung. Wer weiß, welche Förderprogramme es gibt, wie sie funktionieren und wie sich verschiedene Mittel sinnvoll kombinieren lassen, kann Projekte breiter aufstellen, unabhängiger planen und die eigene künstlerische oder kreative Tätigkeit wirtschaftlich stabiler machen.
Genau dafür gibt Kulturberaterin Sarah Piller in dieser Ausgabe der Reihe Start Up Arts eine Einführung in die Fördermittellogik und die Kulturförderprogramme des Bundes. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Arbeit und Kultur Saarland gGmbH bei Dock 11 statt.
Für wen?
Für Kunst-, Kultur- und Kreativschaffende sowie Newcomer:innen, die eigene Projekte realisieren wollen und Fördermittel als Finanzierungsbaustein erschließen möchten, egal ob ihr gerade erst einsteigt oder bisher vor allem mit regionalen Programmen gearbeitet habt.
Was erwartet euch?
Zunächst geht es um die Grundlagen: Wie funktioniert öffentliche Kulturförderung, welche Voraussetzungen muss ein Projekt erfüllen und wie läuft der Weg von der Idee bis zum Antrag ab? Dabei geht es auch um Co-Finanzierung und darum, welche Fördermittel sich kombinieren lassen und welche nicht.
Darauf aufbauend bekommt ihr einen Überblick über wichtige Förderstrukturen auf Bundesebene, unter anderem der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM), von Bundesfonds, Verbänden und Stiftungen. Im Fokus stehen Bereiche wie Musik, Theater, Tanz, Soziokultur und kulturelle Bildung sowie sparten- und sektorübergreifende Ansätze. Ein Ausblick auf grenzüberschreitende und internationale Fördermöglichkeiten rundet den Vortrag ab.
Ihr nehmt mit:
- ein Verständnis dafür, wie Förderlogik funktioniert und worauf es bei Anträgen ankommt
- Orientierung, welche Bundesprogramme zu euren Vorhaben passen
- Wissen, wie ihr Fördermittel kombiniert und typische Stolpersteine vermeidet
- praktische Impulse, um eure Projektfinanzierung breiter aufzustellen
Nach dem rund 90-minütigen Vortrag bleibt etwa eine halbe Stunde Zeit für eure Fragen.
