„Sihouettengeflüster“ ist ein einzigartiges Tanz- und Musikstück, das das Leben als Bühne thematisiert.
Unter der Leitung von Bérengère Brulebois verbinden fünf Tänzer*innen (darunter zwei gehörlose) und drei Musiker*innen Bewegung, Musik und Gebärdensprache zu einer emotionalen Reise. Die Gebärdensprache ist dabei kein Add-on, sondern zentraler Teil der Choreografie – inklusive Übersetzung gesprochener Passagen und stiller Momente, die für die Realität tauber Menschen sensibilisieren.
Das Stück, das im Sommer 2024 von Dorothea Eitel in Ludwigshafen uraufgeführt und im Mai 2025 von Bérengère Brulebois für den Warndt-Dom neu choreografiert wurde, erlebt nun in der Kirche St. Eligius in Völklingen eine weitere Interpretation. Die Gebärdensprache wird dabei nicht nur als Übersetzung, sondern als integraler Bestandteil der Choreografie und Improvisation genutzt. Hörbare gesprochene Teile werden ebenfalls in Gebärdensprache übersetzt, und stille Momente sollen das Publikum für die Realität tauber Menschen sensibilisieren.
Inspiriert von einem lyrischen Text, der das Leben als Bühne beschreibt, auf der jeder Schritt eine Rolle spielt, hinterfragt das Stück die Rollen, die wir spielen, und die Erwartungen, die uns formen. Es lädt das Publikum ein, sich mit der Frage auseinanderzusetzen, wer wir wirklich sind und wie wir zu einem authentischen Leben finden können.
